Die Härte von 40Cr Stahl

Die Härte von 40Cr Stahl

Das Stahlmaterial 40Cr wird häufig im Maschinenbau eingesetzt. 40Cr ist eine Standardgüte nach GB. Nach dem Abschrecken und Anlassen werden hervorragende umfassende mechanische Eigenschaften und eine ausgezeichnete Tieftemperatur-Kerbschlagzähigkeit erreicht. Seine Härtbarkeit ist gut. Nach dem Ölabschrecken ist die Ermüdungsgrenze höher. Allerdings neigen Formteile mit komplexer Geometrie nach dem Wasserabschrecken leicht zur Rissbildung. Neben dem Anlassen und Vergüten eignet es sich auch für das Cyanidieren und Hochfrequenzhärten. Seine Zerspanbarkeit ist ebenfalls gut; bei einer Härte von 174–229 HB beträgt die Zerspanbarkeit 60 %.


Das Stahlmaterial 40Cr ist eine gute Wahl für mittlere Kunststoffformen. Es gehört zu den milden Vergütungsstählen und Kaltstauchwerkzeugstählen. Zudem ist der Preis nicht hoch und es ist leicht zu verarbeiten. Nach einer geeigneten Wärmebehandlung erhält man gute Zähigkeit, Plastizität und Verschleißfestigkeit. Bei einer Anlasstemperatur im Bereich von 550–570 °C werden die besten mechanischen Eigenschaften erzielt. Äquivalente Stahlsorten zu 40Cr sind 40MnB, 45MnB, 35SiMn, 42SiMn, 40MnVB, 42MnV, 40MnMoB, 40MnWB usw.


Wofür wird Stahl 40Cr verwendet?
Es ist eine der beliebtesten Stahlsorten in der Industrie. Nach einer Q+T-Wärmebehandlung wird es üblicherweise zur Herstellung von Teilen verwendet, wie z. B. für Getrieberäder von Werkzeugmaschinen, Wellen, Schnecken, Keilwellen usw. Bei Durchvergütung und Hochfrequenzhärten ist es eine gute Wahl für Formteile mit hoher Härte und Verschleißfestigkeit, zum Beispiel für Kolbenstangen, Zylinderrohre, Zahnräder, Wellen, Hauptspindeln, Kurbelwellen, Spindeln, Einlassventile, Bolzen usw.
Der Kohlenstoffgehalt von 40Cr ist niedriger als der von 45#-Stahl. Im warmgewalzten Zustand sind ihre mechanischen Eigenschaften nahezu gleich.