Induktionsgehärtete Kolbenstange Nach einer Hochfrequenzhärtungsbehandlung und Spiegelpolitur kann eine Härte von HRC58-62 erreicht werden. Im Vergleich zu einer gewöhnlichen Stange weist sie eine bessere Korrosionsbeständigkeit und Verschleißfestigkeit auf. Die Hochfrequenzhärtung wird meist zur Oberflächenhärtung von Metallteilen eingesetzt. Dabei erzeugt die Metalloberfläche einen bestimmten Strom, der die Metalloberfläche schnell erhitzt, gefolgt von einem schnellen Abschrecken als Wärmebehandlungsverfahren.
Das Prinzip der Kolbenstange Hochfrequenzhärtung: Die Kolbenstange wird in einen hohlen Kupferrohr-Induktor gelegt, der mit Hochfrequenz-Wechselstrom beaufschlagt wird. Auf der Oberfläche der Kolbenstange entsteht ein Induktionsstrom gleicher Frequenz, der die Oberfläche oder bestimmte Bereiche der Kolbenstange schnell erhitzt – die Temperatur steigt innerhalb weniger Sekunden auf 800–1000 °C, während der Kern noch Raumtemperatur hat. Nach wenigen Sekunden erfolgt eine schnelle Abkühlung durch Wasser- oder Öleinspritzung, wodurch die Oberfläche oder bestimmte Bereiche der Kolbenstange die entsprechenden Härteanforderungen erfüllen.
Induktionsgehärtete Stange hat gute Leistungseigenschaften und eine hohe Zugfestigkeit, wodurch sie in der Maschinenbauindustrie weit verbreitet eingesetzt werden kann.